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Sanierung als Marktsektor Sanierungsmaßnahmen dienen nicht nur der Instandhaltung und Werterhaltung von Gebäuden, bei entsprechender Umsetzung innovativer Maßnahmen können sie auch die Umweltbelastungen des Gebäudebestands reduzieren. In diesem Fall sprechen wir von einer "ökologischen Sanierung". Das Problembewußtsein und die praktische Umsetzung ökologischer Sanierungen ist in den einzelnen Ländern unterschiedlich. In Europa ist ein hier starkes Gefälle festzustellen. In Spanien dagegen ist ökologisches Bauen gerade einmal im Neubau ein Thema und auch hier mehr im Einfamilienhausbereich als im mehrgeschossigen Wohnbau. Das Bewusstsein für ökologische Sanierung muss erst geweckt werden. In Ungarn - und das dürfte stellvertretend für die Länder in Osteuropa gelten - bereitet schon die technische Instandhaltung große Probleme. An eine Sanierung, die mehr abdeckt als technisch unbedingt erforderlich, ist nicht zu denken. Die Bedeutung der Sanierung hängt vom Gebäudebestand des Landes ab Marktfaktor Sanierung Derzeit stellt die Althaussanierung für die Mehrzahl der Handwerksbetriebe eines von mehren Arbeitsfeldern dar. In Österreich haben sich erst einige Handwerksbetriebe in ihrem Tätigkeitsbereich auf Sanierungsarbeiten spezialisiert. In den Niederlanden gibt es bereits spezialisierte Sanierungs-Betriebe. In Spanien ist man sich bewusst, dass Sanierung ein Zukunftsmarkt sein könnte, aktuell ist die Sanierung jedoch ein unbedeutender Faktor. In Finnland und Norwegen sind etwa 50% aller Bauprojekte Sanierungsprojekte. In allen drei Ländern wird erwartet, dass der Anteil der Gebäudesanierung weiterhin ansteigt. Eine Befragung unter Arbeitgebern in Estland ergab, dass in Zukunft vor allem qualifizierte Maurer und Zimmerleute gefragt sind. In Ungarn ist die Sanierung derzeit allerdings noch kein Thema, da hier das Neubauvolumen die Bedeutung der Sanierung übertrifft. |
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