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Ob ein Gebäude als Gesamtheit gut bewirtschaftet wird - wozu letztendlich auch Erhaltungsmaßnahmen gehören - hängt auch von der Eigentümerstruktur und den rechtlichen Rahmenbedingungen ab. In manchen Fällen kommen Sanierungsmaßnahmen lange Zeit nicht zustande, weil dafür beispielsweise eine Mehrheit der Wohnungseigentümer erforderlich ist, die aber nicht zustande kommt.
In diesem Sanierungsbeispiel sind die Rahmenbedingungen günstig: der Eigentümer ist zugleich der Verwalter des Gebäudes. Er ist somit nicht nur über die Schwachstellen des Gebäudes informiert, sondern auch an deren Behebung interessiert, um den Wert des Gebäudes zu erhalten.
Reihenhaus aus den 70ern
Das Wohngebäude liegt in der Kalkun Viertotie 11 in Tampere und hat 35 Wohnungen, drei Stockwerke und fünf Treppenhäuser. Errichtet wurde das Gebäude 1971. Die Planung führte das Architektenbüro Lairto durch. Die Nutzfläche des Gebäudes beträgt 2.277 m2. Das Gebäude besteht aus Betonelementen. Als Isoliermaterial wurde Mineralwolle gewählt. Die Wärmeversorgung des Gebäudes erfolgt mit Fernwärme.
Auslöser für die Sanierung
Ziel des Eigentümers war es, den Gebäudewert zu erhalten und steuerliche Vorteile zu nutzen; der Eigentümer ist zugleich auch der Verwalter und damit über die Schwachstellen des Gebäudes informiert. Hoher Energieverbrauch bedeutet nicht nur hohe Umweltbelastung, sondern auch hohe Betriebskosten.
In diesem Fall war ein betriebswirtschaftliches Interesse Auslöser für eine gleichzeitige Umweltentlastung.
Auch die Mieter waren an der Modernisierung und der Verbesserung der Wärmedämmung des Gebäudes interessiert.

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